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Sept 11, 2006
Betreff: Fw: Den Brief, den wir nicht
lesen dürfen
Vom Iranischen Präsidenten http://www.president.ir/eng/ahmadinejad/cronicnews/1385/06/06/index-g.htm
[Übersetzung aus dem Persischen]
Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes!
I. E. Frau Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin
der Bundesrepublik Deutschland
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
seien Sie herzlich gegrüßt!
Ich hätte diesen Brief nicht geschrieben, wenn Deutschland
nicht der Mittelpunkt der großen Entwicklungen in Wissenschaft, Philosophie,
Literatur, Kunst und Politik gewesen wäre und keine wichtige positive Rolle
bei internationalen Interaktionen zur Förderung des Friedens gespielt
hätte; wenn manche Weltmächte und bestimmte Gruppen ständig mit einem
starken Willen das große Deutschland nicht als Verlierer und “Schuldner"
des Zweiten Weltkrieges dargestellt und es ständig erpresst hätten; wenn
Sie nicht eine weltoffene Politikerin wären, die mit bitteren und guten
Erfahrungen in zwei Gesellschaften mit unterschiedlichen Staatsformen,
Normen, Sitten und Bräuchen an der Spitze Deutschlands steht mit
Privilegien, die lediglich Frauen vorenthalten sind, wie z.B. einer
stärkeren menschlichen Emotionalität mit Erscheinungsformen göttlicher
Barmherzigkeit im Dienste des Volkes und mit gemeinsamer Verpflichtung aller
Gläubigen Menschen zur Wahrung der Menschenwürde und -rechte mit der
Überzeugung, dass wir alle die Ergebenen des erhabenen Gottes sind, der uns
allen eine Würde geschenkt hat und kein Mensch höher und erhabener ist als
der andere und unter keinem Vorwand eine Gesellschaft entrechtet,
eingeschränkt, erniedrigt und beim Fortschritt verhindert werden darf ; und
schließlich wenn es die - zwar unterschiedliche - Niedergedrücktheit
unserer Völker und unsere gemeinsame Verpflichtung zur Förderung der
Gerechtigkeit als die wichtigste Grundlage zur Sicherung von Frieden,
Sicherheit und Gleichheit der Menschen nicht gäbe.
Verehrte Frau Bundeskanzlerin,
Regierungen kommen und gehen, doch die Völker mit ihren
Geschichten, Kulturen, Zuneigungen und Interessen bleiben. Die vielfältigen
Möglichkeiten und Gelegenheiten, die sich den Regierungen bieten, sind
kurzlebig. Diese sind sehr wertvoll und können die positiven und negativen
Entwicklungen in einem Land entscheidend beeinflussen. Regierungen haben
wenig Zeit und viel Verantwortung - gegenüber Gott und dem eigenen Volk.
Manche dieser Entwicklungen können regionale, kontinentale und globale
Auswirkungen haben und dürfen keinesfalls übersehen werden.
Seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage,
warum man heute manchen Völkern, die in ihrer Geschichte eine entscheidende
Rolle beim materiellen und geistigen Fortschritt der Menschheit in
verschiedenen Bereichen der Wissenschaft, Kunst, Literatur, Philosophie und
Politik gespielt und kulturbildend gewirkt haben, nicht erlaubt, als große
Völker auf ihren eigenen historischen Errungenschaften zu stützen, sondern
es wird ständig versucht, über ihnen eine schwarze Wolke der Erniedrigung
und des Scham- und Schuldgefühls zu halten. Das Bedauern wird umso größer,
wenn man beobachtet, dass manche Zuständigen des einen oder anderen Staates
sich die Erniedrigung ihres Volkes gefallen lassen und sie sogar verteidigen.
Ist das nicht ein seltsames Phänomen in der heutigen Welt?
Die propagandistischen Bemühungen nach dem Zweiten
Weltkrieg sind dermaßen umfassend gewesen, dass manche geglaubt haben, eine
historische Schuld zu tragen und die Sünden ihrer Vorfahren über
Generationen und auf unbestimmte Zeit entschädigen zu müssen.
Der Zweite Weltkrieg ging mit geistigen und materiellen
Schäden und rund 60 Millionen Opfern zu Ende. Es ist bedauernswert und
schmerzhaft, wenn Menschen getötet werden. In allen monotheistischen
Religionen und im Bewusstsein aller aufgeklärter Menschen reiner Natur
verdienen das Leben, das Eigentum und die familiäre Sphäre der Menschen
mit jeglicher Religion und Rasse und an jedem Ort der Welt hohen Respekt.
Vor ungefähr 60 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende.
Aber bis heute leiden die Welt und manche Länder noch unter den
verheerenden Nachwirkungen des Krieges. Nach wie vor werden manche Länder
von manch anderen gewaltorientierten Staaten und macht- und kriegsüchtigen
Gruppen, die als Siegermächte auftreten, als besiegte Länder betrachtet
und behandelt.
Die Erpressungen dauern an und niemend darf sie in Frage
stellen. Die Menschen dürfen nicht einmal den Ursachen dieser Erpressungen
nachgehen oder sich darüber Gedanken machen, weil ihnen in diesem Fall die
Haftstrafe drohen würde. Wie lange noch soll die Erniedrigung des Volkes
und die Erpressung andauern? 60 Jahre, ein Jahrhundert, 10 Jahrhunderte, bis
wann? Es tut mir leid, daran erinnern zu müssen, dass heute die ständigen
“Kläger" des großen deutschen Volkes manche gewaltbesessene Länder
und die Zionisten sind, die das Besatzungs-Regime durch Waffengewalt im
Nahen Osten errichtet haben.
Verehrte Frau Bundeskanzlerin,
Ich habe nicht vor, der Frage des Holocausts auf den Grund
zu gehen. Aber spricht das gegen die menschliche Vernunft, wenn man die
Tatsache für möglich hält, dass manche Siegermächte des Zweiten
Weltkrieges vorhatten, einen Vorwand zu schaffen, um damit das Volk des
besiegten Landes dauernd zu erniedrigen, ihre Motivation und Vitalität zu
schwächen und ihren Fortschritt und ihre verdiente Souverenität zu
verhindern? Neben dem deutschen Volk sind auch die Völker im Nahen und
Mittleren Osten und sogar die Menschheit durch die Thematisierung des
Holocausts zu Schaden gekommen.
Durch die Idee der notwendigen Verlegung von Hinterbliebenen
des Holocausts nach Palästina hat man eine ständige Bedrohung im Nahen
Osten erwirkt, um den Menschen in der Region die Chancen für Fortschritt
und Entwicklung zu nehmen. Das kollektive Gewissen der Weltgemeinschaft
leidet unter den täglichen Verbrechen der zionistischen Besatzer, wie z.B.
das Zerstören von Häusern und Feldern, das Töten von Kindern,
Terroraktionen und Bombardierungen usw.
Exzellenz,
Sie haben bereits zur Kenntnis genommen, dass die
zionistische Regierung nicht einmal die vom palästinensischen Volk
demokratisch gewählte Regierung neben sich dulden kann und mehrmals
bewiesen hat, dass sie bei der Aggression gegen die Nachbarländer keine
Grenzen kennt.
Es stellt sich nun die Frage, wenn die Siegermächte, und
vor allem Großbritannien, ein Verantwortungsgefühl gegenüber den
Hinterbliebenen des Holocausts hatten, warum haben sie diese nicht in ihre
eigenen Länder verlegt? Warum haben sie durch die Antisemitismusdebatte die
Hinterbliebenen des Holocausts gezwungen, in das Land anderer Völker
auszuwandern? Warum haben sie unter dem Vorwand der Unterbringung von
Holocaust-Hinterbliebenen die Juden aus aller Welt dazu bewogen, nach
Palästina auszuwandern, so dass heute ein beträchtlicher Teil der Bewohner
des besetzten Palästinas nichteuropäische Juden sind? Wenn Unterdrückung
und eventuelle Tötung in einer Region der Welt verurteilt und missbilligt
wird, darf man zur Wiedergutmachung dessen in einer anderen Region der Welt
Unterdrückung, Tötung, Besatzung und Terror befürworten?
Exzellenz,
man sollte der Frage nachgehen, wozu die Millionen Dollars,
die die Zionisten jährlich aus den Staatskassen der westlichen Länder
erhalten, in den besetzten Gebieten benutzt werden. Werden diese Gelder für
Entwicklung, Frieden und Wohlstand der Menschen ausgegeben oder für Krieg
gegen die Palästinenser und Aggression gegen die Nachbarländer? Sind die
Atomwaffenarsenale in Israel zur Verteidigung der Hinterbliebenen des
Holocausts da oder stellen sie eine ständige Bedrohung für die Völker der
Region und ein Instrument zur Gewaltandrohung, Besatzung und Wahrung der
Interessen mancher Machtstrukturen im Westen dar?
Leider hat der Einfluss der Zionisten auf Wirtschaft, Medien
und auf manche politischen Kreise die Interessen vieler europäischer
Völker gefährdet und ihnen vieler Möglichkeiten und Chanchen beraubt. Der
eigentliche Vorwand für diesen erpresserischen Ansatz ist der Holocaust.
Welche Rolle und welchen Status in der Welt hätten heute
manche europäischen Länder, wenn diese sechzigjährige Erniedrigung nicht
gewesen wäre?
Ich glaube, dass wir uns darin einig sind, dass die
Aufblühung und Entwicklung der Rolle der Völker in direktem Zusammenhang
steht mit ihrem Freisinn und Stolz.
Zum Glück hat das deutsche Volk trotz aller Erniedrigungen
und Einschränkungen große Schritte auf dem Wege des Fortschritts
unternommen, so dass Deutschland heute eine der Wirtschaftsmächte Europas
ist und versucht, eine effektive Rolle bei internationalen Interaktionen zu
spielen. Aber stellen Sie sich vor, welchen Status Deutschland bei
freiheitsliebenden Menschen, bei den Muslimen der Welt und Europäern
spielen würde und welchen Einfluss dieses Land auf den Weltfrieden hätte,
wenn es die erwähnten Erniedrigungen nicht gegeben hätte und die
Regierungen in Deutschland sich gegen die Erpressungen der Zionisten zur
Wehr gesetzt und den größten Feind der Menschheit nicht unterstützt
hätten?
Leider muss ich feststellen, dass die Rolle Europas bei
globalen Interaktionen einigermaßen geschwächt worden ist, so dass Europa
bei großen Herausforderungen nicht selbständig die Probleme hat lösen
können. Auch das ist nachvollziehbar, weil die Großmächte außerhalb
dieses Kontinents das Ziel verfolgen, unter Beweis zu stellen, dass Europa
nicht selbständig sein kann; sie suggerieren den Eindruck, dass Europa ohne
ihre Hilfe und Einmischung von außen nichts voranbringen könne.
Auch unser Volk hat nach dem Zweiten Weltkrieg unter der
Einmischung einiger Siegermächte des Krieges gelitten. Über viele Jahre
hinweg mischten sie sich in alle unserer Angelegenheiten ein und ließen
nicht zu, dass unser Volk sich weiterentwickelt und Fortschritte erzielt.
Diese Mächte hatten es auf den großen Reichtum unseres Volkes, v.a. auf
unsere Energiequellen abgesehen; um ihre Ziele zu erreichen, haben sie
seinerzeit eine legitime Regierung gestürzt und ein diktatorisches Regime
bis zum Ende seiner Lebenszeit unterstützt, und beim auferlegten Krieg von
Saddam Hussein gegen uns Saddam unterstützt und die Grenzen der
Menschlichkeit weit überschritten.
Unser Volk hat genau unter der Einmischung derjenigen
gelitten, die sich heute schreiend für Menschenrechte einsetzen. Es gibt
heute noch viele meiner Landsleute, die unter den Verletzungen aus der
Kriegszeit leiden.
Die meisten dieser Aggressionen stammen von denjenigen, die
nach dem Zweiten Weltkrieg als Sieger aufgetreten sind und sich jede
Maßnahme erlaubt haben, und nach dem Ende des Kalten Krieges wurde leider
die Selbst- und Expansionssucht dieser Mächte intensiver und größer.
Wir sind der Meinung, dass ein Großteil der Menschen in der
Welt und sogar die internationalen Organisationen unter dem Einfluss der
Moral und des Verhaltens der Siegermächte stehen.
Ich habe auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen
die Positionen des Volkes und der Regierung der Islamischen Republik Iran
dargelegt. Sind die vorhandenen Verhältnisse, wie z.B. die im UN-Sicherheitsrat
herrschenden Regeln und das Vetorecht gerecht? Ist es nicht an der Zeit,
dass durch die Zusammenarbeit der unabhängigen Regierungen diese für das
kollektive Gewissen der Menschheit inakzeptablen Verhältnisse geändert
werden, die der menschlichen Vernunft und Natur widersprechen? Oder dass
zumindest zur Annäherung an die Gerechtichkeit weitere Volksgruppen in der
Welt das Vetorecht erhalten?
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sie kennen die Leiden in der heutigen Welt. Heute ist das
Leiden des irakischen Volkes unter Besatzung, Unsicherheit, täglichem
Terror das Leiden der gesamten Menschheit. Die ununterbrochenen
Einmischungen mancher machtbesessenen Länder in die inneren Angelegenheiten
anderer Staaten, die Ablehnung der legitimen Rechte der Völker auf den
Zugang zu modernen Technologien, die ständige Drohung mit Arsenalen aus
chemischen, atomaren und Massenvernichtungswaffen, die Ablehnung
demokratischer Regierungen und der Regierungen in Lateiamerika, die
Unterstützung von Putschisten und Diktaturen, das Außerachtlassen von
afrikanischen Völkern, das Missbrauchen des Machtvakuums in Afrika und die
Ausbeutung ihrer nationalen Interessen gehören zu den heutigen Problemen
der Welt.
In meinem Schreiben an den Präsidenten der Vereinigten
Staaten von Amerika, Herrn Bush, habe ich eine lange Liste der Probleme
unserer Zeit aufgezählt.
Exzellenz,
wo haben diese Missstände ihren Ursprung und wie lange
können sie noch andauern? Glauben Sie nicht auch, dass die eigentlichen
Gründe für diese Missstände darin bestehen, dass einige Herrscher und
Mächte sich von den Lehren der Propheten, Abraham, Moses, Jesus und des
letzten Propheten Gottes, Mohammed, entfernt haben? In allen
monotheistischen Religionen, an die auch Sie und wir glauben, gibt es diese
Lehren:
- Gott ist Schöpfer und Erzieher von allen. Er hat die
Menschen frei erschaffen und nicht erlaubt, einen anderen Gott außer ihm zu
nehmen.
- Er hat uns befohlen, nur ihn zu verehren, und uns von
Unterdrückern und Machbesessenen abzuwenden.
- Er befiehlt zu Tugendhaftigkeit, Nächstenliebe und Hilfe
für die Diener Gottes, Barmherzigkeit, Verteidigung der Entrechteten und
Kampf gegen die Despoten.
- Gott schenkte den Menschen Menschenwürde und will ihre
Erniedrigung nicht sehen.
- Er sandte seine Propheten mit klaren Argumenten und
Büchern und Gerechtigkeitsmaß und forderte seine Geschöpfe zur
Herstellung von Gerechtigkeit auf.
Aufgrund der o.a. gemeinsamen Grundlagen sind wir der
Überzeugung:
- Der wahre Frieden kann nur auf der Basis der
Gottesverehrung und Gerechtigkeit in der Welt hergestellt und gesichert
werden.
- Frieden, Ruhe und Menschenwürde gehören zu den Rechten
aller Völker.
- Das Bemühen um Fortschritt und Entwicklung und die
Gründung von Existenzen gepaart mit Spiritualität, Gütigkeit und
Wohlstand gehören zu den Rechten aller Völker.
- Sie und wir können in Anlehnung an diese allen
monotheistischen Religionen gemeinsamen Grundlagen eine neue Bewegung zur
Verwirklichung dieser großen menschlichen Ideale gründen.
Unser Volk glaubt an diese Grundlagen und verpflichtet sich
dazu. Die Geschichte zeigt, dass es nicht in der Natur des iranischen Volkes
liegt, andere Völker und Länder anzugreifen. Aber dieses Volk duldet auch
keine Unterdrückung und Aggression. Die ganze Welt hat die Erfahrungen von
8 Jahren auferlegten Krieges beobachtet.
Ich glaube, dass Sie und wir Opfer der Unterdrückung
gewesen sind; sie (jene Länder) respektieren Ihre Rechte nicht und
verlangen von uns, auf unsere Rechte zu verzichten.
Mit Freude habe ich erfahren, dass auch Sie offen sprechen
und gegen Spannung und Kriegstreiberei sind.
Verehrte Frau Bundeskanzlerin, die gott- und
gerechtichkeitssuchende Natur der Menschen in der Welt ist aufgeweckt worden.
Die Neigung zum Monotheismus und Gottesverehrung nimmt
ständig zu.
Die Völker dulden ihre Unterdrückung, Erniedrigung und
Entrechtung nicht mehr.
Die heutige Lage der Welt unterscheidet sich vor der
gestrigen. Die Doppel- und Multistandards in den Beziehungen werden nicht
lange währen.
Iran und Deutschland können auf der Basis ihrer erhabenen
Sichtweisen nebeneinander eine wichtigere Rolle auf der internationalen
Ebene spielen.
Diese Zusammenarbeit kann die Rolle Europas auf der
internationalen Szene verstärken und zum Musterbeispiel für die
Zusammenarbeit von zwei Völkern und zwei Regierungen werden. Ohne Zweifel
ist die Zusammenarbeit der beiden friedensliebenden, starken und
kulturorientierten Völker von Iran und Deutschland im Interesse Europas.
Wir müssen den vorhandenen Missständen bei internationalen Interaktionen,
nämlich der Interaktionen zwischen den Siegern und den Besiegten des
Zweiten Weltkrieges, ein Ende setzen. Auf diesem Wege werden uns viele
Völker und Regierungen begleiten.
Wir müssen den schweren Schatten des Zweiten Weltkrieges
vernichten und der Weltgemeinschaft bei der Förderung von Sicherheit,
Freiheit und Frieden behilflich sein.
Das iranische und das deutsche Volk sind zwei große
kulturbildende Völker und Vorreiter in Wissenschaft, Literatur, Kunst und
Philosophie gewesen. Beide Völker sind religiös und folgen den Lehren der
großen Propheten Gottes; sie haben eine lange Tradition im
wissenschaftlichen, kulturellen und Handelsaustausch. Ohne Zweifel können
durch die Zusammenarbeit der beiden Regierungen und durch Unterstützung der
beiden großen Völker große Schritte zur Beseitigung der Missstände in
der Welt unternommen werden.
Mutige Entscheidungen bilden die Grundlage für die
Bekämpfung von Missständen, Ungerechtigkeiten, Erniedrigungen und
Verteidigung der Rechte der Völker.
Soweit ich das deutsche Volk kenne, bewegt es sich bereits
auf diesem Wege und versucht, seine Souveränität wieder zu gewinnen und
seinen hohen Status zugunsten des Weltfriedens zu nutzen. Eine solche
Einstellung hat auch unser Volk.
Durch gegenseitige Hilfe können wir manche Mächte davon
überzeugen, dass das Respektieren der Völker und deren Rechte zugunsten
der gesamten Menschheit ist. Unsere beiden Völker und Regierungen können
gemeinsam eine fundamentale Rolle bei der Herstellung von Frieden und
Sicherheit und zum Schutz der Menschenwürde nach Maßstäben der beiden
Länder und den internationalen Maßstäben spielen.
Ich wünsche Ihnen, der deutschen Regierung des dem
deutschen Volk viel Erfolg.
Gegrüßt seien Diejenigen, die der Rechtleitung folgen
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Setting the Record Straight: Letters from Cell # 7
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